Mein 20. Geburtstag

21. Dezember 2009

So, nun endlich mal ein Update zu meinem Geburtstag…unglaublich wie lange das gedauert hat.

Die Zeitverschiebung hat natuerlich zu manch einer Verwirrung gefuehrt. Denn sollten die Gratulanten nun nach deutscher oder kanadischer Zeit gehen? Sie haben sich unterschiedlich entschieden :) Meine Eltern haben sich fuer die kanadische Zeit entschieden und sich fuer Samstagmorgen extra den Wecker gestellt, um mir noch in der Nacht gratulieren zu koennen. Am Morgen habe ich nach dem Aufstehen erst einmal all meine Briefe aus Deutschland geoeffnet. Als naechstes stand dann Geschenke auspacken auf dem Plan. Und obwohl ich mehrfach erwaehnt hab20.Geburtstage, dass ich nicht gross beschenkt werden will, wurde ich natuerlich trotzdem beschenkt. (ein Ticket fuer’s Theater “A Christmas Carol”, CD und ein deutsches Buch). Danach gings dann zum Lunch zur Old Spaghetti Factory. Wieder daheim gabs dann meinen ersten kanadischen Geburtstagskuchen mit 20 Kerzen. Und dann musste ich ersteinmal Arbeiten gehen. Dort habe ich dann auf meinem Handy einen Ueberraschungsanruf von der Alex erhalten und ich musste mich in der Jeans-Abteilung beschaeftigt geben, damit keiner merkt dass ich telefoniere :)

Am naechsten Tag fand dann die Greycup/Martina’s birthday party statt. Greycup findet einmal im Jahr statt und ist das Football Game bestes Team Westkanada (Saskatchewan) gegen bestes Team Ostkanada (Montreal). Um’s vorne weg zu nehmen: Montreal hat gewonnen, aber es war knapp.  Wir hatten so Tickets, auf denen Spielstaende standen und wenn dein Spielstand gewinnt, dann kann man Geld gewinnen. Zehn Minuten vor Spielende stand es genau mein Spielstand… und das ueber 8 Minuten. Sprich ich hatte die Chance auf $400. Allerdings aenderte sich der Spielstand dann zwei Minuten vor Spielende. 

Nun zurueck vor Party. Wir hatten ein volles Haus. Alle Freunde und Opa und 2. GeburtstagskuchenHeide waren hier. Nach dem Arbeiten kam sogar noch Kathleen vorbei (sie hat sogar hier geschlafen, da die Busverbindungen ja ziemlich schlecht sind.) 

Nach/beziehungsweise waehrend dem Spiel gab’s dann lecker Chili con Carne. Und zum Nachtisch gab es meinen zweiten Geburtstagskuchen: Heide hat mir naemlich eine super leckere Schwarzwaelderkirschtorte gebacken! (Danke nochmal!!!)

Und wieder bin ich reichlich beschenkt worden. Ersteinmal bekam ich nochmal ein Geschenk von Hornigs: eine Tasse, die ohne Inhalt dunkel ist und wenn man ein heisses Getraenk einfuellt wird ein Foto sichtbar und das Foto zeigt uns bei unserer Wanderung in den Opal Hills im National Park Jasper. Desweiteren habe ich Jade-Ohrringe (kleine Baeren!) und Rittersport bekommen. Ausserdem gab’s eine Fleece-Decke vom den Olympics, sowie einen Schal und ein Muetze mit Vancouver 2010 und einen Kalender. Und natuerlich viele Karten.

Auf alle Faelle werde ich meinen ersten Geburtstag in Kanada wohl nie vergessen, da alle dafuer gesorgt haben, dass es unvergesslich wird!!!

Aber natuerlich auch nochmal vielen lieben Dank an all die anderen, die mir auf den verschiedensten Wegen (Telefon, SMS, Email oder sonstiges) gratuliert haben!!

Old Spaghetti Factory

 

Beim Lunch

 

 

 

 

 

Kathleen und ich

 

Kathleen und ich

 

 

 

 

 

Meine Geschenke

 

meine Geschenke (ausser die Sachen meiner Family, da das Paeckchen erst am 11. Dezember ankam)

 

 

 

 

 

 

 

meine Karten

 

meine Geburtstagskarten

 

 

 

 

 

Take care, eure Martina

Ausflug nach Banff

23. November 2009

Hallo an all meine Leser :)

Zeit fuer ein Update! Warum? Weil ich vorletzte Woche 3 Tage in Banff verbracht habe. Doch bevor ich euch das erzaehle moechte ich noch schreiben, was davor so war.

Am 7.11. hab ich erstmal morgens meine Lilly ueberrascht… ich denke mal, das ist mir ganz gut gelungen :)   Im Anschluss daran war ich dann arbeiten, um nach Feierabend mit Heide und Julie zum Jubilee Auditorium zu gehen. Wir haben uns Romeo&Julia als Ballett angeschaut. Mir hat’s gefallen, aber ich wuerde sagen, dass ich die Oper bevorzuge.

Urspruenglich war vom 11. bis zum 14. ein Ausflug nach Medicine Hat geplant, der dann aber nicht stattfinden konnte. Da ich aber 4 Tage frei genommen hatte, habe ich beschlossen einfach alleine einen kleinen Ausflug zu machen. Also kurzerhand am Montag ein Greyhound-Ticket nach Banff und 2 Naechte im HI-Hostel gebucht.

Mittwochabend hab ich dann gekocht: Fleischkuechle mit Kartoffelbrei. Und ausserdem musste ich nach dem Essen noch meinen Rucksack packen. Aber das ist ja fuer alle die mich kennen nichts neues, immerhin habe ich fuer meine Reise hierher auch erst 2 Tage zuvor mit packen angefangen :)

Und dann gings am Donnerstagmorgen los – Julie und Ralph haben mich zur Bushaltestelle in Downtown gebracht. Mein Bus fuhr um 9.00 Uhr los, aber ich musste schon einen Stunde frueher da sein und mein Ticket abholen. Also hiess es ersteinmal warten. Dann so um 8.45 war Boarding-Time, so wie am Flughafen… sogar das Handgepaeck wurde durchsucht, wenn auch nur von Hand. Also alle in den Bus rein. Und 10 Minuten spaeter wieder raus. Warum? Weil sich rausgestellt hat, dass eine Passagierin im Rollstuhl sass und sie dafuer einen extra Bus haben. Also ging unsere Reise dann endlich um etwa 9.20 los. Und ich war mir sicher, denn Anschlussbus in Calgary zu verpassen. Nach etwa 3 Stunden kam ich dann in Calgary an. Und zu meiner Verblueffung hat der Anschlussbus auf mich gewartet. Koennt ihr euch  vorstellen, dass die Deutsche Bahn auf einen einzelnen Fahrgast wartet? Nein? Ich auch nicht, aber hier wurde gewartet! Also wieder in den neuen Bus rein und weiter geht die Reise. Nach weiten 3 Stunden kam ich dann bei strahlend blaueBanffm Himmel in Banff an. An der Greyhoundstation wurde mir dann gleich geraten, den Bus zum Hostel zu nehmen, da das HI-Hostel in Banff auf dem Tunnel-Mountain ist und man zu Fuss mit Gepaeck vermutlich 2 bis 3 Stunden braucht. Diesen Rat hab ich natuerlich gerne angenommen :)   Da die Busse nur alle 40 min fahren musste ich noch ne Weile warten. Im Hostel angekommen habe ich dann eingecheckt. Mein Zimmer habe ich mir mit einer Australierin und e100_6834iner Mexikanerin geteilt. La chica de Mejico kam mit dem selben Bus  wie ich (und wie sich spaeter rausstellte sind sie und ihr Begleiter am Samstag auch mit dem selben Bus wie ich zurueckgefahren.). Abends hab ich mein Cracker mit Thunfisch gegessen und dann geschaut, was in der hauseigenen Bar so los ist. Hab dann auch mit den ein oder anderen geredet. Die meisten sind auf Jobsuche in Banff oder sie waren zum Skifahren dort.

Am Freitagmorgen hab ich dann im hauseigenen Restaurant gefruehstueckt. Hab mir also Pancakes bestellt, sprich dicke Pfannenkuchen, aber im Normalfall sind die nicht nur dicker sondern auch kleiner. Mein Pancakes waren aber so gross wie ein Kuchenteller und dick. So musste ich doch tatsaechlich nach eineinhalb PancakBanff Springs Hoteles passen, aber er hat mir sie dann zum Mitnehmen eingepackt ;)   Nach dem Fruehstueck habe ich mich dann auf den Weg gemacht. Mit dem Bus den Berg runter und dann zu Fuss einen ausgiebigen Spaziergang gemacht. Zuerst zu den Bow Falls, die irgendwie ziemlich klein waren. Allerdings war das Wasser teilweise gefrohren, so dass es nett aussah. Dann weiter zum beruehmten Banff Springs Hotel. Nachdem ich das Hotel erreicht habe, habe ich mich in die absolut andere Richtung begeben. Naemlich zu “Cave&Basins”. Das sind warme Quellen (auch “Lower Hotsprings” genannt),  die in einer Hoehle entspringen. Frueher konnte man dort baden, heute ist es eine Art Museum. (Die Bilder in der Hoehle sind leider ziemlich schlecht.) Jedenfalls war der Ursprungsplan, danach die Upper Hotsprings zu besuchen, denn das sind die Quellen, in denen man heute baden kann. Allerdings waren die Hotsprings zwecks Renovierungsarbeiten geschlossen. Sprich ich habe umsonst den ganzen Tag Badeanzug, Handtuch und Foehn umhergetragen! Mein Alternativprogramm war ein Museum ueber die Indianer in Kanada, was ich wirklich interessant fand. Nach dem Museumsbesuch hab ich mir noch ein paar Souvenirlaeden angeschaut und bin dann zurueck zum Hostel. Als Abendessen hab ich meine restlichen Pancakes mit Kaese gegessen…hatte also durchaus ausgewogene Mahlzeiten an diesem Tag :D

Samstagmorgen hab ich meinen Rucksack gepackt und mich dann zur Busstation begeben, um dort mein Gepaeck bis zum Nachmittag zu lagern (das hab ich am Tag zuvor telefonisch geklaert und dann dann auch den Mexikanern gesagt.). Gepaecklos gings dann weiter zum Sulphur Mountain, wo sich die Banff Gondola befindet. Also mit der Gondel hoch und dann oben den tollen Ausblick auf die Rocky Mountains genossen. Hierzu gar nicht viel mehr Worte, sondern Bilder:

Rocky Mountains

 

Berg und Tal 

Ich und die Rocky Mountains

Thermometer

Toller Ausblick

Ausblick

 

Nachdem ich den Ausblick ausgiebig genossen habe gings wieder bergab. Erst mit der Gondel und dann mit dem Bus hinab nach Banff. Dort wollte ich dann noch in ein Museum ueber den Banff National Park, aber mal wieder hatte ich das Pech, dass es wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. Also hab ich meine Zeit damit verbracht, Souvenirs...wirklich jeden Souvenirladen zu durchforsten. Und dann seh ich in dem einen Laden was und denk mir’ “das ist ein geschicktes Mitbringsel, klein aber trotzdem schoen.”  … warum ich es nicht gekauft habe, koennt ihr feststellen, wenn ihr das Bild genau anschaut. Na, seid ihr draufgekommen? Ich musste das einfach fotografieren :)

Um 5.25 Uhr (also 17.25 Uhr) gings dann mit dem Bus zurueck nach Edmonton. Allerdings hatte ich diesmal einen 50 Minuten Aufenthalt in Calgary, was ziemlich ermuedent war. Um 11.40 (23.40) kam ich dann in Edmonton an. Von der Fahrt hab ich nicht all zu viel mitbekommen, da ich insgesamt etwa 4 Stunden geschlafen habe :)

So, jetzt wisst ihr also wie mein Ausflug nach Banff verlaufen ist :)

Viele liebe Gruesse, eure

Gondola

 

PS: Habe gerade festgestellt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass ihr sehen koennt was es mit dem Souvenir auf sich hat… also das “Astscheibe” konntet ihr vermutlich lesen. Und nebendran in dem Kreis steht “Black Forest – Schwarzwald – made in Germany” :D

Bilder Halloween & Work @ Sears

5. November 2009

So, nun also die versprochenen Bilder (wow, sogar wirklich “in Kuerze”):

Michael Jackson

 

 

 

Michael Jackson is still alive :)

 

 

 

 

 

 

Aus einer anderen Galaxie

 

 

Diese zwei Gestalten hatten sogar Stimmverzerrer eingebaut!

 

 

 

 

 

 

Cheers

 

  

Im Irish Pub. Die Drinks haben wir von einem Kanadier spendiert bekommen weil wir sein Handy gefunden haben – bzw ihm gesagt haben, dass er es verloren hat.

 

  

  

DSDS laesst gruessen

 

Der stand an der Ampel und hat alle die vorueber kamen mit Musik bereichert :)

 

 

 

 

 

  

  

 

 

gemischte Gesellschaft

 

 

 

Tja, einfach einen bunte Gesellschaft.

Und wirklich jeder war sofort bereit sich fotografieren zu lassen!

 

 

 

 

 

 

 

Roboter und Rennradfahrer

 

Halbe Sachen gibt’s hier nicht…deshalb hat sich der Roboter wie ein Roboter bewegt und sein Begleiter schien auf einem unsichtbaren Fahrrad unterwegs gewesen zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wuerfel

 

Meine absolute Lieblingsidee :)

Waer doch auch was fuer d’Fasnet, oder Mama?

 

 

 

 

 

It's time to be scared

 

 

 

Das sind zwei weitere Favoriten. Der Rechte wusste gar nicht was ihm geschah als er von einem Foto zum anderen gebeten wurde…er meinte immer nur “langsam, ich kann nichts sehen!”

 

 

 

So, dass sind so die besten Kostueme, die wir gesehen haben!

 

 

Nun wollt ich euch noch ein bisschen was zu meiner Arbeit erzaehlen. Zuerst ne kurze Halloween-Geschichte: ich war an Halloween eben Arbeiten und frage einen Kunden, ob ich ihm helfen kann. Seine Antwort: “yes, please dress me up as a doctor”. Im ersten Moment war ich verwirrt, doch dann war mir klar, da braucht noch jemand ein Kostuem. Seinen weissen Umhang und eine Hose hatte er schon, also musste ich noch fuer Hemd und Krawatte sorgen. Schlussendlich hab ich ihn dann mit einem dunkelblauen Hemd und ner Krawatte versorgt. Er hat etwa 30Euro gezahlt, und mir versichert, dass er das Hemd nie wieder tragen wird – und es war wirklich ein Markenhemd. Ja, ich weiss, ich hab auch jedes Jahr ein neues Kostuem fuer d”Fasnet, aber des kann ich wenigstens mehrere Tage im Jahr tragen ;)

Im grossen und ganzen ist der Job echt gut. Ich muss die ganze Zeit Englisch reden, also kann ich es auch verbessern. All die Leute mit denen ich arbeite sind nett und immer bereit mir alles zu zeigen und zu erklaeren. Und wenn ich bei einem Kunden mal was nicht verstehe,  erklaere ich einfach dass ich aus Deutschland komme und schon wird mir erklaert/umschrieben was sie suchen. Viele Kunden erkundigen sich auch von selbst nach meinem Akzent. Verwunderlicher Weise wurde ich nun schon mehrfach gefragt, ob es Britisch waere – als ob. Aber ich kann mir das nur dadurch erklaeren, dass wir in der Schule die britische Aussprache gelernt haben und deswegen manche Worte vermutlich eher britisch klingen. Es kam nun schon mehrfach vor, dass ich deutsche Kunden, bzw Kunden mit deutschem Hintergrund hatte – die unterhalten sich dann besonders gern mit mir.   Wenn ich zaehle oder rechne, geschieht das auf Deutsch. Am Wochenende habe ich einem Ehepaar beim Hosenkauf beraten. Die Hosen waren 40% reduziert und der Mann wollte wissen, wie viel die Hose denn dann kosten wuerde. Also habe ich leise auf Deutsch vor mich hin gerechnet und ihm dann auf Englisch geantwortet. Als ich ihm spaeter die passende Groesse gab meinte er “Dankeschoen”. Wie sich rausgestellt hat hat er Bekannte/Verwandte in Bremen und konnte deswegen einige Brocken Deutsch.  Als sie gezahlt haben lief das ganze “Bitteschoen – Dankeschoen – Auf Wiedersehen” auf Deutsch ab… meine Mitarbeiter haben nur gegrinst, aber ich fands wirklich nett.

Wie ihr sehen koennt, hab ich eigentlich nichts Schlechtes zu berichten ;)   Allerdings warte ich immer noch auf den Ansturm der Leute die ihre Weihnachtseinkaeufe schon zwei Monate frueher machen…alle anderen sagen, dass das im Normalfall wirklich bald eintreffen sollte!

So, das war’s jetzt erst mal!

Liebe Gruesse, eure Martina

Kathleen, mein 2monatiges und Halloween

4. November 2009

So, es ist mal wieder Zeit euch von meinem Leben zu berichten. Die Ueberschrift sagt ja eigentlich schon alles, aber ich denke mal dass der/die ein oder andere noch ein bisschen mehr Informationen haben moechte :D

Also, von Vorne. Am Freitag nach Thanksgiving waren wir bei Opa und Heide zum Essen eingeladen. Dort habe ich dann Ralphs Bruder und dessen Familie kennengelernt. Zum Essen gab es unter anderem Sauerkraut (aus Esslingen wie wir festgestellt haben :) ). Samstag/Sonntag war dann mein erstes Wochenende an dem ich Arbeiten musste. Unglaublich was fuer ein Durcheinander an solch einem Wochenende im Verkaufsraum entsteht. (Das muss dann immer Montags aufgeraeumt werden…). In der darauffolgenden Woche (um genau zu sein am 21.10.) hab ich dann gemeinsam mit ein paar Freunden (die sich in Deutschland und Australien befinden ;) ) den ersten Vienna Memorial Day gefeiert :D … das ist der Gedenktag an die geniale Studienfahrt nach Wien :) . Ausserdem hab ich mir in der Woche einen Camcorder gekauft! (@Juli: jetzt mach ich dir Konkurrenz!)

Am 25. habe ich mich dann mit Kathleen in der Whyte Ave. getroffen. Kathleen ist ebenso wie ich ein deutsches Maedl, dass Kanada erkundet. Wir haben schon laenger via Internet Kontakt gehabt und als sie dann auch nach Edmonton gekommen ist war klar dass wir uns treffen muessen :) Nur leider wohnen wir an den absolut entgegengesetzten Enden Edmontons. Das heisst hier, dass uns eine Stunde Autofahrt voneinander trennen. Da wir uns aber beide mit dem Bus fortbewegen ist es fast die doppelte Zeit, die uns trennt. Deswegen haben wir uns eben in der Whyte Ave. getroffen, denn diese Avenue ist nicht nur mit Laeden und Restaurants gefuellt, sie liegt auch noch mehr oder weniger in der Mitte. Elvis lebt :) Und da es kurz vor Halloween war hatte es natuerlich auch nen grossen Halloweenladen. Hier rechts seht ihr Kathleen und mich in eben diesem. Urspruenglich hatten wir nur das Elvishaar fuers Foto, aber dann kam derjenige, der dort arbeitet und meinte, dass es auch noch passende Brillen haette! Das ist einfach mal wieder ein Beweis fuer die kanadische Hilfsbereitschaft!! Drei Tage spaeter haben wir uns wieder getroffen. Diesmal jedoch in “meiner” Mall. Zwischenzeitlich kenn ich mich dort naemlich so gut aus, dass ich Kathleen einen Rundgang mit allen Sehenswuerdigkeiten geben konnte. Ausserdem haben wir fuer unser Halloweenkostuem geshoppt :)

pumpkin carvingAm Donnerstag haben Christina, Nick und ich dann den ganzen Abend lang einen Teil der Halloweendekoration angeferigt! Wir haben naemlich Kuerbisse geschnitzt – und was fuer schoene ;)

Waehrend Christina und ich uns dem traditionellen Kuerbisgesicht gewidmet haben, habuhuht sich Nick ein anderes Motiv ueberlegt. Und zwar eine Hexe, die auf ihrem Besen durch die Nacht fliegt. Und ich muss sagen, das Ergebnis laesst sich auf alle Faelle sehen!! (Der Kuerbis in der Mitte ist meiner und die anderen zwei erklaeren sich nun ja von selbst :) ) Das Kuerbisschnitzten habe ich dann auch zum Anlass genommen meine Videodokumentation zu beginnen.

Einen Tag spaeter war schon wieder ein wichtiger Tag :) Es handelte sich naemlich um mein zweimonatiges Leben in Kanada!!! Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht!

Und nun sind wir auch schon beim 31.10. angelangt – Halloween! Ja, nicht nur in den USA wird Halloween grossgeschrieben, sondern auch hier. Und schon Tage davor war ich von einer Vorfreude erfuellt. Warum? Das hatte mehrere Gruende: Der Gartenan Halloween verkleidet man sich – sprich, das war mein Ersatz fuer die Fasnet ;) und ausserdem war ich einfach absolut gespannt darauf, wie Halloween hier gefeiert wird. Oh, und ich wollte unbedingt all die Kiddies bei “trick or treat” sehen. Und glaubt mir, ich habe genug Kinder gesehen :) es waren naemlich 82 Kinder vor unsere Haustuer! (Natuerlich nicht alle auf einmal, sondeVorm Hausrn ueber etwa 2 Stunden verteilt.) Nach dem wir sicher waren, dass das nun alle Kiddies waren sind wir zur “Halloween Boo Bash” in der Nachbarschaft gegangen. Und ich muss sagen, so was hab ich noch nie gesehen. Einfach der Wahnsinn!! Schon der Garten war absolut Halloween-maessig dekoriert (siehe oben und rechts), aber das wurde im Haus noch getoppt. Gleich im Hausgang war wie Hexenkuecheeine Art Hexenkueche dargestellt. Die eine Hexe hat sich bewegt und gesprochen. Dann waren ausserdem ueberall Spinnenweben und Spinnen und Fledermaeuse. Und das coolste war ein Bild, das an der Wand hing und sich wie von Geisterhand bewegt hat. Und 3 Buecher im Regal, die sich ebenso bewegt hIm Wohnzimmeraben. Also so als ob jemand sie aus dem Regal schmeissen will. Achja, und neben dem Buffet stand eine lebensgrosse Mumie. Also echt hammermaessig dekoriert!!

Ich habe die Party allerdings schon frueher verlassen, weil ich mit Kathleen in der Whyte Ave. verabredet war. Wir haben uns mehrfach sagen lassen, das wir da hinsollten. Also gesagt-getan. Und da wir nicht heimgekommen waeren haben wir uns schon unter der Woche zwei Betten im Hostel reserviert. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt! Wir sind vermutlich eineinhalb Stunden nur hin und hergelaufen und haben die Leute beobachtet. He, uns war es ja schon kalt, aber was die teilweise fuer Kostueme anhatten…ein Hauch von nichts ;) Wir sind dann schlussendlich im O’Bryens gelandet. Und nun muss ich meinen australischen Travellern zustimmen…Auch hier scheinen sie nicht zu wissen wie man eine Nacht durchtanzt, denn hier macht alles um 2 zu! Und nicht nur ich, sondern auch Kathleen war deswegen etwas verwirrt. Wir sind aber Kathleen allein auf der Tanzflaeche :)geblieben bis wir eigentlich die letzten waren – zumindest auf der Tanzflaeche ;) Aber nunja, was blieb uns also anderes uebrig als uns um halb drei auf den Weg ins Hostel zu machen. Dort dann erstmal die Uhr umgestellt (ja, eine Woche spaeter als in Deutschland), noch geredet und dann  4 Stunden geschlafen. Ich musste naemlich am Sonntagmorgen um 7 aufstehen und den Bus heim nehmen, damit ich duschen konnte und dann gleich im Anschluss zum Arbeiten gehen konnte.

Nach meinem Arbeitstag wurde ich abgeholt, da wir wieder bei Opa und Heide zum Essen eingeladen waren. Da gab es dann lecker Gans.

So, ich glaube nun seid ihr wieder auf aktuellem Stand! Bilder von unserer Nacht in der Whyte Ave. folgen in Kuerze!!

Cheers, eure Martina

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Da faellt mir gerade auf, ich hab noch 2 Bilder die ich vorhin vergessen habe reinzustellen:

Julie und ich

 

Definition meines Kostuems: moderne Hexe, allerdings hielt der Hut auf meiner Peruecke nicht…

Absolut erwaehnenswert: meine Socken hatten exakt die gleiche Farbe wie unser tolles Abishirt!!! :D

 

Ralph, Max und ich

 

Vorallem die kleineren Kinder fanden den Kuerbis-Hund toll (sofern sie nicht gerade Angst von Hunden hatten :) )

Eine tolle Woche :)

13. Oktober 2009

Ja, die letzte Woche war wirklich toll! Aber lasst mich von vorne beginnen:

Irgendwann begann die tolle Freizeit doch etwas oede zu werden und deswegen habe ich mich auf intensive Jobsuche begeben. Ich habe insgesamt 21 Lebenslaeufe verteilt. Und ueber die letzten 3 Wochen verteilt hatte ich dann 5 Vorstellungsgespraeche. Ein sechstes “musste” ich kaenzeln. WARUM? Na weil das Fuenfte ein voller Erfolg war! Ich hatte am Dienstagmittag um 3 das Vorstellungsgespraech, eine halbe Stunde spaeter habe ich alle notwendigen Unterlagen ausgefuellt und um 5 war dann auch schon so ne Art Seminar an dem ich teilnehmen musste. (Wir waren fuenf Leute + die Frau die alles erklaert hat. Das ganze ging 4 Stunden…war zwar echt lang, aber irgendwie auch interessant.) Mein erster richtiger Arbeitstag war dann am Donnerstag. Oh, gerade hab ich bemerkt, dass ihr noch gar nicht wisst WO ich arbeite… Der Laden heisst “Sears”. Das ist eins der Searsgrossen Kaufhaeuser in der West Edmonton Mall. Dort gibt es Alles. (Babykleidung + Zubehoer, Elektronik, Betten + Matratzen, Kuechenzubehoer, eine Damenabteilung, eine Herrenabteilung, Kosmetik, Kuehlschraenke, Waschmaschinen und aehnliches, und und und…alles eben ;) )  Und ich arbeite in der Herrenabteilung als “Sales Floor Associate”, sprich ich bin die jenige die die Herren zum kaufen bewegen muss :) Habe bisher 3 Tage gearbeitet und ich denke, das ist ein ganz guter Job. Vorallem fuer mein Englisch ist es super, da ich  ja reden muss.

Aber in der letzten Woche ist noch meht passiert! So gab es in der Nacht von Mein erster kanadischer SchneeMittwoch auf  Donnerstag den ersten Schnee. (War spaeter noch n bisschen mehr als auf dem Foto.) Und kalt wars auch. Minus sechs etwa. Sprich innerhalb von  2 Wochen hatten wir einen Temperatursturz von ewa 40 Grad … Die letzten Tage hat es eigentlich jeden Tag ein bisschen geschneit (ausser heute…). Am Samstagmorgen waren es so dicke Flocken, dass Christina, Nick und ich angefangen haben Weihnachtslieder zu singen…

Jedoch war dieses Wochenende nicht Christmas sondern Thanksgiving. Der Truthahnesseneigentliche Feiertag war gestern, wir hatten unseren Festtagstruthahn aber am Samstag. Dieser Feiertag ist hier im Normalfall mit einem grossen Familienessen verbunden. Wir waren 11 Leute (Julie&Ralph, Matthew, Christina&Nick, Steven&Ana mit dem kleinen William (Steven ist der Cousin von Christina und Matthew), Opa Herbert&Heide, und ich). Wie gesagt, das Festtagsessen war der traditionAm Tischelle Truthahn. (Auf den Bildern sieht man jetzt leider nicht so gut die Tischdeko… Nick und ich hatten naemlich einen Wettkampf daraus gemacht, welche Tischseite besser aussieht. Ich habe 6:0 gewonnen ;) ) Neben dem Truthahn gab es noch etwas anderes Traditionelles. Naemlich Pumpkin Pie zum Nachtisch. Also Kuerbis Pie. Ich fands lecker :)

Am Sonntag waren Christina, Nick und ich im Kino. Haben uns Toy Story 1&2 angeschaut (das sind Nicks absolute Lieblingsfilme). Und zwar in 3D. Ziemlich cool! Hier kommen grad ziemlich viele Filme in 3D raus. Danach waren wir lecker essen. War echt gut, auch wenn sie mehr auf tolles Aussehen als auf Menge gesetzt haben ;)

Und heut ist schon wieder Dienstag. Mal sehen was die naechste Zeit so passiert. Am Wochenende arbeite ich Samstag und Sonntag. Mal sehen wie geschaeftig es am Wochenende in der Mall zugeht…

Oh, uebrigens. Zur Arbeit und Heim fahr ich mit dem Bus. Erinnert mich irgendwie ein bisschen an “in die Schule fahren” :)

So long, viele liebe Gruesse eure Martina

PS: Calgary hatte am Wochenende schon -16 Grad, mal sehen wann es bei uns “richtig” kalt wird :D

Citadel & Elk Island National Park

24. September 2009

Wieder  mal dauerte es laenger als geplant, aber es soll sich ja auch lohnen :)

Letzten Donnerstag (also am 17.9.) war ich mit Christina im Citadel Theatre. Das ist das in Edmonton ansaessige Theater. Wir haben uns “The Drowsy Chaperone” angeschaut. Ein super Stueck. Kurzusammenfassung: Ein Mann sitzt auf der Buehne und spricht zum Publikum. Er erzaehlt von seinem Lieblingsmusical, The Drowsy Chaperone. Das ist ein Broadwaymusical aus dem Jahr 1928. Er legt die Schallplatte auf und ploetzlich erwacht das Musical um ihn herum zum Leben. Durch Anhalten der Schallplatte gefriert die Szene ein. Und dann gibt der Mann seine Kommentare ab oder erzaehlt von den damaligen Hauptdarstellern. Ausserdem klingelt da mal sein Telefon, oder er verschwindet aufs Klo oder er genehmigt sich einen Trink und und und. Aber die meiste Zeit sieht man das Musical (auf der Buehne sass uebrigens eine Live-Band). Wie schon gesagt, ein absolut sehenswertes Musical/Theaterstueck.

Minigolf in der WEMAm Freitagmittag war ich mit Nick in der WEM (West Edmonton Mall) Minigolf spielen. Die Minigolfanlage in der WEM hat 18 Bahnen. Im Bild kann man vielleicht ein bisschen erkennen wie das aufgebaut ist. Die Bahnen sind in einer Landschaft angesiedelt, in der es riesige Plastikkakteen und einen kleinen Bach mit echtem Wasser gibt :)

Am Samstag haben wir (Julie, Christina und ich) denElk Island National Park Elk Island National Park besucht. Der ist ganz in der Naehe von Edmonton und deshalb gut als Ziel fuer einen Kurzausflug geeignet. Dort gibt es vorallem Bisons. Eines zu sehen ist aber beim Besuch nicht garantiert. Aber wieder einmal hatten wir Glueck! Ein Bison hat sich naemlich entschieden, direkt vor uns die Strasse zu ueberqueren uns sich dann auf der anderen Strassenseite in einem Sandloch zu waelzen. (Wir vermuten, dieses BisonBison litt unter akutem Juckreiz.) Das Bison war jedenfalls eine echte Atraktion, denn es standen glaube ich drei Autos an der Strasse um ihm beim Sandbad zuschauen zu koennen. Das Bison machte aber nicht wirklich den Eindruck als ob es sich durch uns gestoert fuehlte.

 

Wir haben dann den Park am anderen Ende Canadian Ice Creamverlassen, um in das naechste Dorf zu fahren, um dort Eis zu kaufen. JA, ihr habt richtig gelesen – es gibt auch Doerfer :)   Das ist echt lustig hier. Entweder du hast riesige Staedte, absolute Minidoerfer oder Kleinstaedte. Was anderes habe ich noch nicht gesehen…  Naja, wir sind jedenfalls nach Lamont gefahren, da scheint noch mehr tote Hose zu sein als in unseren Doerfern. Aber sie haben Eis! Und zwar ziemlich gutes. Es gibt auch einen Grund warum ich euch das erzaehle. Moecht euch naemlich von den Sorten erzaehlen. Ich hatte “Maple Nut” und “Canadian Stars” (oder so aenhlich). Biber-ZuhauseDie erste Sorte ist eis mit Ahornsirup und Walnuessen, die zweite Sorte war Vanille-Erdnussbuttereis mit Schokochips (die auch mit Erdnussbutter gefuellt waren).

Was ihr hier links seht, ist ein Biberdamm. Biber gibt es in diesem National Park angeblich auch viele – gesehen haben wir zwar keine, aber die vielen Biberdaemme machen die Aussage doch ziemlich glaubwuerdig. (Nach dem Eisessen sind wir uebrigens wieder durch den Park zurueck nach Edmonton gefahren.)

 

Gestern (also am Mittwoch den 23.9) haben wir erneut einen Hitzerekord gebrochen: 34 Grad. Der Rekord lag bei 30 Grad am 23.9.1950. Zur Info: Die Durchschnittstemperatur liegt bei 16 Grad… Heute hatten wir nur um die 22 Grad. Und zum etwa dritten Mal seit ich hier bin kommt in den Nachrichten, River Valleydass die Temperaturen in den naechsten Tagen drastisch sinken werden. Ich glaubs erst, wenn ich es am eigenen Leibe verspuere :)  

Aber wie ihr sehen koennt zeigen uns die Blaetter im River Valley und auch sonst ueberall, dass es Herbst ist.

Viele liebe Gruesse, eure Martina

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Da faellt mir gerade noch was ein. Vor ein paar Tagen ist uns mitten West-Edmonton ein Hase ueber den Weg gelaufen. Also kein Kanninchen oder so sondern ein richtiger Hase mit grossen Loeffeln und langen Spruengen. Ich fand das total lustig, immerhin befinde ich mich in einer Grossstadt. Julie hat mir dann erzaehlt, dass das hier ganz gewoehnlich ist. Nicht nur hier am Westende der Stadt, sondern auch im Stadtzentrum sind Hasen anzufinden. Naja, ich finds ziemlich kurios ;)

Jasper National Park

17. September 2009

Jasper

So, dann will ich euch doch mal noch von meinem Trip nach Jasper erzaehlen!!

Am Freitag gings mit dem Auto und dem Tenttrailer los. Nach etwa vier Stunden Fahrt (in denen wir lediglich zwei grosse Staedte, naemlich Edson und Hinton durchquert haben) kamen wir am WhiAchtung Wapitistlers Campingplatz an. Dort wurden wir von zwei Schildern begruesst:

Achtung Baer

 

 

 

 

 

 

 

Vorallem das Baerenschild hat mir gefallen! (Ich kann schon jetzt anmerken, dass ich auf dem ganzen Ausflug keinen Baeren gesehen habe, auch wenn ich es mir erhofft habe.) Aber schon nach etwa 10Minuten bin ich dann einem Wapiti Elk (oder besser gesagt zwei Wapiti Elks -> einmal weiblich, einmal maennlich) begegnet, weil die haben uns einfach mal auf unserem Campingplatz besucht. Wanderung Opal Hills (11)

Am Samstag starteten wir dann unsere Wanderung am Maligne Lake, wo wir uns in die Opal Hills aufmachten. Die Wanderung hatte einen steilen Beginn aufwaerts, einen flachen Mittelteil und wieder einen steilen Abgang. Aber vorallem die Aussicht auf den See  von oben war die Wanderung wert. Fire WeedAuf dem Weg nach oben wurden wir dann ein Stueck von einem Deer begleitet.

(Ach uebrigens, wie auf den Bildern schoen zu erkennen ist, hatten wir 4 Tage wolkenlosen Himmel und Sonnenschein. Nur in der Nacht war es kalt. Am Samstagmorgen war sogar die Creme in der Tube gefroren…) Wanderung Opal Hills (32)Nun ja, die Wanderung dauerte inklusive Pause 5 Stunden und ich hab es meistens genossen (die jenigen die mich und meine Wandererfahrungen kennen wird das vielleicht etwas verwundern :P ). Im Anschluss an die Wanderung sind wir dann zum Maligne Canyon gefahren. Hier fliesst das Wasser des Sees in einen Fluss und dieser Fluss hat sichtbare Spuren im Gestein hinterlassen. Ueber den Canyon hinweg fuehren immer wieder Wanderung Opal Hills (43)Bruecken, von denen aus man in den Canyon hinab blicken kann.

(Hier links seht ihr einen Teil des 28km langen Sees, sowie schneebedeckte Gipfel im Hintergrund. Einfach ne geniale Aussicht!!)

 

Wieder auf dem Campingplatz wurden wirMaligne Canyon dann von einer kleinen Herde Wapiti Elks besucht. (Mal wieder eine kleine Anmerkung: Ich bin mir ueber den Unterschied von Elk, Deer und Moose noch nicht ganz sicher, deshalb verwende ich hier immer den englischen Begriff fuer die Tiere…sobald ich den genauen Unterschied raushabe werde ich euch natuerlich informieren!)

 

Am Sonntag waren wir dann erst bei den  AthabascaAthabasca Falls Falls. Ein wirklich schoener Wasserfall, bei dem klares Gletscherwasser fliesst. Durch den Sonnenschein waren ausserdem immer wieder kleine Regenbogen zu sehen. Danach wollten wir dann eigentlich zum Mount Edith Cavell, aber die Strasse war gesperrt, deswegen sind wir dann zum Pyramide Lake gefahren, der ueberhalb von Jasper liegt. Dort sind wir dann zur kleinen Insel gelaufen, und haben den Blick auf den See genossen. Im Anschluss daran sind wir noch eine Weile durch Jasper spaziert und haben uns den ein oder anderen Souvenirladen angeschaut. Aber da Jasper stets auf Touristen ausgerichtet ist sind auchAthabasca River die Preise dementsprechend…

<- Hier koennt ihr das Gletscherwasser sehen, nachdem es den Athabasca Fall hinunterkommt. Uebrigens, das Wasser ist so kalt, dass man schon nach wenigen Minuten nichts mehr spueren wuerde wenn man hineinfallen wuerde. Gletscherwasser eben…

 

Chipmunk

So, hier koennt ihr noch das kleine Chipmunk (das ist ein Streifenhoernchen) sehen, wie es in aller Ruhe eine Hagebutte verschlingt :)

 

 

 

Pyramide Lake

Und das hier ist noch ein Blick auf den Pyramide Lake. Der See heisst uebrigens so, weil die Berge im Hintergrund des Sees (aber nicht die auf dem Foto!) ein bisschen wie Pyramiden  aussehen.

 

 

09GOh, ich muss euch unbedingt noch jemanden vorstellen, naemlich das Eichhoernchen “09G”. Benannt nach der Nummer unseres Campingplatzes, da es in einem der Baeume des Campingplatzes lebt :)

 

 

Und dann waer da noch ein Prachtexemplar eiElknes Elkes, der direkt neben der Einfahrt zum Campingplatzes gerastet hat.

Am Montag auf dem Heimweg haben wir dann noch einen Stop bei den Miette Hot Springs gemacht. Das ist eine Art Schwimmbad, allerdings badet man hier in Quellwasser. Es gibt verschiedene Becken. 14 Grad, 19 Grad, 35 Grad und 40 Grad. Und all das Wasser kommt in diesen Temperaturen aus den Bergen. Wirklich ne super Sache!

So, das waere es jetzt erstmal. (Sorry Bruderherz dass es so lang gedauert hat…) Ich habe natuerlich noch viel mehr Bilder, die ich euch wenn moeglich noch irgendwie zeigen werde…

So long, viele liebe Gruesse aus Edmonton, eure Martina

Corn maze, BBQ & other things

9. September 2009

So, ich hoffe euch geht’s allen  gut :)

Nach dem Kaelteeinbruch wurde es Gott sei Dank nocheinmal besser Wetter, wir haben also wieder zeitweise Temperaturen ueber 20 Grad und man kann noch Outdoor-Aktivitaeten unternehmen :) Welcome

Am Samstag war ich mit Julie und Christina bei einem corn maze, also einem Maislabyrinth. Das war ziemlich gross, es war also keine Ueberraschung, dass wir uns (zumindest im ersten Teil) gnadenlos verlaufen haben. Corn Maze

Wenn man das Labyrinth von einem Flugzeug aus begutachtet (oder sich das Bild in der Zeitung anschaut), dann sieht man dass es sich bei dem Labyrinth um einen Curling-Spieler handelt. Das ganze wird von Tim Hortons gesponsert, deswegen noch der Schriftzug. (Wie, ihr wisst nicht wer oder was Tim Hortons ist?? Das ist wie McDonalds, nur mit Kaffee…also das kanadische Starbucks…)

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends war dann leckeres BBQ angesagt. Wir waren naemlich bei einer befreundeten Familie eingeladen. Und dort wurden lauter lecker (yummy) Sachen aufgetischt. Gegrillt wurde Shrimps und Chicken. Dazu gab es Knoblauchbrot, Kartoffeln mit Sour Cream, Salat, Wein … Ausserdem wurde der Abend auf der Terasse mit Musik umrahmt. BBQ Und als es kalt wurde wurden einfach Decken und Jacken und Socken und was man sonst so braucht, damit es einem nicht kalt wird geholt. Aber irgendwann wurde es trotzdem zu kalt und wir sind dann nach drinnen umgezogen. Ich habe mir aber erzaehlen lassen, dass hier auch bei Schnee gegrillt wird. Allerdings wird dann drinnen gegessen :D

Am Sonntag wurde mir dann mal wieder bewusst, dass ich mich nicht mehr in Europa befinde, sondern in Kanada. Wenn du bemerkst, dir fehlen Zutaten fuer ein Rezept, dass du unbedingt diesen Sonntag machen willst: kein Problem! Hier haben die Laeden ja auch sonntags geoeffnet. Abends habe ich dann Opa und Heide kennengelernt.  Die beiden werden uns am Wochenende zu unserem Campingtrip begleiten (oder besser gesagt ICH begleite den Campingtrip :D )

Am Montag war Labour Day (ein kanadischer Feiertag). Mittags bin ich mit Julie und Max (der Hund) ins River Valley gefahren. Dort kann man schoen spazierengehen und Max darf ohne Leine gehen. Und nachmittags wurde das Wetter sehr schoen. RelaxingWir beschlossen dann, es uns gut gehen zu lassen. Deswegen haben wir es uns im Whirlool im Garten bequem gemacht. Das heisst hier “Hot top”, da dass Wasser immer warm ist. Richtig toll muss es sein, wenn draussen Schnee liegt…

 

Hot top

Was gibt es sonst noch neues? Ach, seit gestern habe ich jetzt auch ein kanadisches Konto. Das ist hier (glaube ich) viel einfacher zu bekommen als in Deutschland, also viel weniger Buerokratie. Tja, scheint als fehlt nur noch ein Job. Aber daran arbeite ich zur Zeit.

Wie gesagt, am Freitag geht”s nach Jasper. Also koennt ihr naechste Woche mit neuen Neuigkeiten und sicherlich tollen Naturfotos rechnen!

So long, eure Martina

Wetterumschwung und kanadische Mentalitaet

4. September 2009

Hier bin ich wieder :)

Wie ihr der Ueberschrift vermutlich schon entnommen habt gab es nach 5 hammer Sommer-Sonnentage einen Wetterumschwung. Waehrend ich gestern noch 30 Grad genossen habe, gab es heut Temperaturen zwischen 15 und 19 Grad und immer wieder Regen. Welcome to the Canadian Autumn.

Ich muss schon sagen, die Kanadier haben eine ganz andere Mentalitaet als die Deutschen. Sie ist einfach 1A!  Nur so ein paar Beispiele: hier im Haus werde ich wie ein Familienmitglied behandelt, und das obwohl ich erst meinen 6.Tag hier bin (aber das war schon am  ersten Tag so). Oder beim Einkaufen. Jede Verkaeuferin/jeder Verkaeufer ist freundlich und an der Kasse entsteht da schnell mal ein Gespraech…vollkommen egal wie viele Leute hinter einem stehen. Und da murrt dann auch keiner in der Schlange rum. Ich behaupte jetzt einfach mal, in Deutschland ist das unvorstellbar. Heute war ich ne Social Insurance Number beantragen, also auf  ner Behoerde. Auf den Namensschildern stehen nur Vornamen, und wenn du aufgerufen wirst auch mit deinem Vornamen. Und egal wie stressig es zugeht, alle sind freundlich. Also wirklich ne super Sache :)

Sonderlich viel neues gibt es nicht zu erzaehlen, deswegen einfach noch ein paar Bilder:

Edmonton

 

 

 

Im Hintergrund koennt ihr den North Saskatchewan River und die Hochhaeuser des Downtown sehen.

Eisbahn WEM

 

(Mal wieder den Kopf wenden :) )

Das ist die Eisbahn in der West Edmonton Mall. Da trainieren ab und zu sogar die Profis.

Schwimmbad vorm Rathaus

 

Und das ist so ne Art oeffentliches Schwimmbad direkt vorm Rathaus, voll cool. Ich stand allerdings nur bis zu den Knie im Wasser.

 

 

So long, cheers eure Martina

My first day in Canada

1. September 2009

Stuttgart FlughafenMeine erste Flugreise startete am Stuttgarter Flughafen(links) und war super, ich finde fliegen (Gott sei Dank) voll toll. Da wir ueber Grroenland geflogen sind hatte ich waehrend der Reise zeitweise wirklich super Aussichten. Und als wir dann ueber kanadischem Boden waren wurde mir erst einmal bewusst, wie viele Seen Kanada wirklich hat.

 Groenland

 

 

 

(Das ist Groenland von oben…allerdings muesst ihr denn Kopf etwas drehen…)

Bin zwar gestern am Morgen des 30. abgeflogen, war aber durch die Zeitverschiebung schon um 14.30 am Zielflughafen. Dort wurde ich dann von meinen Bekannten abgeholt.

 

Christina, Nick and MatthewUnd dann haben wir erstmal im Garten das schoene Wetter genossen.

Rechts seht ihren Christina, ihr Freund Nick und ihren Bruder Matthew.

 

 

 

Heute hab ich mir die West Edmonton Mall zeigen lassen. Ihr koent euch gar nicht vorstellen, wie riesig die ist!!! Ich geb euch mal ein paar infos: es gibt ein Schwimmbad mit zig Riesenrutschen, da steht das Schiff von Columbus in Originalgroesse, es gibt 2 Achterbahnen (eine davon besitzt 3 Loopings), ne Minigolfanlage ist vorhanden, es gibt ne Seeloewenshow, mehrere Kinos, Restaurants und dann noch unendlich viele Laeden. Wie gesagt, dass kann man sich nur vorstellen wenn man es gesehen hat!!

 

Demnaechst dann mehr von mir :) West Edmonton Mall

It’s the final countdown…

22. Juli 2009

So, jetzt sitze ich hier und bastle an der Hompage und am Blog herum und mach mir nebenher Gedanken über die kommenden Monate. Ich bin zwar noch nicht weg, aber wie gesagt, it’s the final countdown!!

ja, in 38 Tagen und ziemlich genau 13  Stunden geht’s los…ab in die große weite Welt…und von dem Zeitpunkt an wird’s hier auch erst spannend :)